Das Abenteuer Vendee Globe haben wir am Donnerstag in Angriff genommen , heute muss ich sagen wurden wir reichlich belohnt für einen grossen Aufwand.
21.30 Uhr losgefahren , Schneefall bis kurz vor Nantes, Paris Autobahn voller Schnee, Salzwagen auf zwei Spuren im Synchronflug. Nach 11h 20 Min. in Sables dÒlonne angekommen. Nun wie an die Infos kommen, wann kommt Roxy nun tatsächlich. Nachfragen hilft da wenig, am Dienstag hat der Sturm die offiziellen Zelte weggeblasen und der Aufbau war noch im vollen Gange. Nun denn, Hotel suchen und mal einen Kaffee trinken, erste SMS absetzten und dann weiter schauen. Auf alle Fälle mal die Möwen hören, Schiffe sehen und milde 4 Grad Wärme spüren, hat doch was. Der Hafen ist zwar nicht gross, aber immerhin weitläufig und die Einfahrt ist echt eine Prachtstrasse. Auf dem Foto 1 die leere und auf dem Foto 2 die volle Einfahrt.
Überall nachgefragt keiner konnte genaues sagen, die Spannung steigt und auch im Touristen Office ist wenig neues zu erfahren. Sollte ich für ein nächstes mal besser planen. Eines schien klar, alle reden mindestens von Samstag 10 Uhr, ist doch schon was. Also, Zimmerbeziehen und mal eine Runde schlafen. Sables scheint voll von Vendee Globe zu sein, überall Fahnen Poster Plakate, ein Mekka für Segler. In der Tat. Auf der Terasse zu sitzen bei plus 8 Grad und aufs Meer zu schauen hat was und der Sonnenuntergang hatte echt was. Typisch französisch zu Essen finde ich immer gut. Also, sollte Roxy in der Nacht kommen, kann sie nicht einlaufen da die Tide auf tief Stand ist, daher der Plan früh raus und an den Hafen. Bingo, da liegt sie also. Ist des Nächtens eingelaufen und musste da warten bis sie reinkann. Schwein gehabt. 09.00 Uhr ist es dann soweit die Einfahrt ist brechend voll, mir kommt es jedenfalls so vor , ein ältere Herr meinte, dass währe ja gar nichts im Vergleich dazu als Allen Mac Arthur angekommen sei. Es ist wirklich eindrücklich Signalfackeln Boote Boote und nochmals Boote und mittendrin Sam Davis auf ihrer Roxy, einfach genial. Nach dem sie uns passiert hatte was die Füsse leisten konnte in die Village Arrivee vielleicht sehen wir sie ja da noch. Und in der Tat die Bühne wurde umlagert und dann tatsächlich stand sie da und wurde interviewt und interviewt usw. Ein Foto zu schiessen schien ein Ding der Unmöglichkeit, heute scheint ein Jeder mit dem Handy oder sonst was die Hände oben zu haben. Nach 2h 30Min ist das Spektakel zu Ende.
Wieder in die Stadt und da war es so leer wie die Stunden zuvor. Beim Einkaufen dann läuft der Skipper von Brit Air einfach neben uns vorbei. Es scheint als sei das hier normal.
Nun denn den Abend noch geniessen und dann langsam daran denken wieder in den Gefrierkasten Schweiz zu fahren. Eine Woche Ferien daraus zu machen währe schon super, aber eben die Arbeit ruft. Sonntag Morgen bei strahlendem Sonnenschein die Reise nach Hause angetreten. Kein Schnee, kein Verkehr und so waren wir nach 10h 20 min wieder zu Hause, 6 Grad Minus.
Das Beste aber zum Schluss; Internet an und Vendee aufgemacht, ja super am Montag sollen Safran, Pindar, und AVIVA einlaufen, drei Schiffe an einem Tag. Super, wir waren also mit unserm Timing 24h zu früh.
Unter dem Strich eine aufwändige, teure und absolut eindrückliche Reise.







3lac - 16. Feb, 12:27