Der Himmel ist dunkel, Gewitter sind gemeldet, aber wir sind fest entschlossen rauszufahren und das Abenteuer zu wagen. Um 18.00 Uhr an der Startlinie, null Wind. 18.30 Uhr an der Startlinie, null Wind, Regen. 19.00 Uhr an der Startlinie, null Wind, noch mehr Regen. 19.30 Uhr immer noch an der Startlinie Wind!!!!!!!!!!! Genial, wir konnten gut starten und sind mit voller Rauschefahrt losgekommen. In der Tat das Schiff läuft Höhe und Speed, unglaublich. Mit Anlieger ans erste Fass gekommen, wir haben auf Grund der Grösse unsers Spi darauf verzichtet den auszupacken. Was, wie wir heute wissen ein Fehler war. In der Zwischenzeit hatte sich auf der Schweizerseite ein Gewitter aufgebaut, man hätte meinen können die Sintflut und der Weltuntergang sei im Anmarsch. Der Wind hatte alles zu bieten, null, bis, eins, bis null, und dann hat es zum Schluss noch gereicht mit 6Kt durchs Ziel zu rasen.
Die Wettersituation hatte sich derweil nicht entschärft, sondern deutlich zugespitzt. Also, Segel nach dem Fass weg und mit Motor Richtung Kreuzlingen. Eine derartige Kulisse zu erleben hat was. Wasser marsch. Die Sicht betrug teils unter 50 Meter. Nach dem wir ums Eichhorn waren abruptes ende der Regefälle, wir waren durchs Gewitter. Uff.
Boot aufräumen, Bier und die Erkenntnis, alles könnte besser sein, aber im Grunde eine guter erster Einstieg.
Danke der Mannschaft, guter Job, ein neuerlicher Dank an den Smutje.



3lac - 16. Mai, 11:47